Chatterreise 1999

vor sechs jahren tauchte ich in die welt der chats ein, neugierig, ahnungslos. war dann über die dimensionen doch recht überrascht, erwischte einen seriösen chat mit interessanten menschen. bei planung meines ersten großen autourlaubs 1999 wurde mir mehrfach gastfreundschaft auch von chattern zuteil, für die ich mich mit diesem online-bericht bedanken wollte

Tuesday, September 06, 2005

13.08. - 15.08.99


Abreise nach dem Frühstück mit dem Zeil einer Kurzetappe nördlich von Nürnberg. Abschließender Paukenschlag aufs Konto: ein sehr exklusives Waldhotel, auch und besonders was den preis anbetraf. Dabei war klar, daß die Nacht nicht dem Hotelschlaf vorbehalten war. Verschwendung! Nun für eine Nachtschicht am Chatplatz darf ich ja auch mal vorschlafen.
Gastgeber Frischling holte mich dann ab und die lange und laut angekündigte Gastronomie nahm ihren Lauf. Frischling, hast keinesfalls übertrieben, es war ein kulinarischer Hochgenuß in Deinem Steakhouse!

Immer für eine Überraschung gut, wurde ich von ihm auch noch gerade rechtzeitig vorm Erscheinen seines Kumpels Rudi gewarnt. Der brach dann auch über uns herein wie eine Sammlung großer Wasserfälle! Was für ein Temperamentsbolzen!
Rudi einladen und: Lolli, Flippy, da könnten wir Pause machen und uns zurücklehnen!

Eine Chatnight im Rechnerraum bis früh 5:00 hat schon ihren eigenen spröden Charme. Meine beiden bodyguards waren sichlich amüsiert am chatten, für Rudi war's eine Premiere, während ich eigentlich mit der Übertragung von nun schon 220 Digitalfotos auf Festplatte arg zu tun hatte. Auch die Vorführung meiner Fotokünste im Monitorformat mußte noch sein.

Immerhin, gegen 6:00 Uhr konnte ich mein müdes Haupt auf mein teuer bezahltes Kopfkissen packen, durfte dann aber nur bis zum Einsetzen hunderter Haushaltmaschinen am Morgen schlafen, ein wunderbares Frühstück genießen und die vorletzte Etappenfahrt antreten.

Ziel: Die konzentrierte Ansammlung meiner weiteren Verwandschaft in Thüringen war ausreichend vorgewarnt. Dorthin reise ich ausgesprochen gerne, da ich stets willkommen bin und mich dort seit der frühesten Kinderzeit sehr wohl fühle.

Der letze Tag ist am schnellsten beschrieben: Unter Protest der Sippe reiste ich wie immer am frühen Nachmittag ab, die Strecke ist inzwischen keine Besonderheit mehr, aber immer wieder schön und gut zu fahren: Thüringen, Frankenhochwaldstraße, Plauener Höhen, Vogtland, Reichenbacher Hochland, vorbei an Sachsens Perlen Chemnitz und Dresden weiter Richtung Brandenburger Heimat.

Ankunft am heimischen Hochhaus Sonntag abend, nach 4047 km in 25 Tagen mit ausschließlich schönen Erlebnsissen mit guten Freunden ohne Unfall oder Panne, ja nicht einmal einen Stau konnte ich erleben!

Was für ein Urlaub!



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