Chatterreise 1999

vor sechs jahren tauchte ich in die welt der chats ein, neugierig, ahnungslos. war dann über die dimensionen doch recht überrascht, erwischte einen seriösen chat mit interessanten menschen. bei planung meines ersten großen autourlaubs 1999 wurde mir mehrfach gastfreundschaft auch von chattern zuteil, für die ich mich mit diesem online-bericht bedanken wollte

Monday, September 05, 2005

28.07. - 31.07.99

Nach Abschied und Start in's neue Abenteuer genehmigte ich mir noch einen zweistündigen Autobummel durch Lüneburger Feriendörfer inklusive Einkauf einiger appetitlicher Erzeugnisse vom Bauernhof für meine nächsten Gastgeber. Meine Freunde am Zielort, eine komplette Familie aus der Heimat, war intensiv damit beschäftigt, dort beruflich Fuß zu fassen und ausgerechnet während meines Besuches passierten die Highlight des Jahres: Zwei neue Arbeitsverträge in einer Computerfirma, deren Chef, ein Dr. Ing. math., dann mir noch ein interessantes Gespräch widmete und der anstehende Hausverkauf in der alten Heimat sollte endlich perfektioniert werden. Schön wenn Probleme gelöst werden können.

Schöne Idee war noch der Ausflug der drei Damen nach dem holländischen Venlo mit Inspektion der Einkaufs- und Freßmeile. Zugeschlagen wurde bei Ulla Poppken (Klamotten für Mollis) und beim Eis mit 'ner Schlagsahne, die Löffel brechen ließ! Wie schön, daß die Konsequenz auch im Urlaub war!

Nach reibungsloser Fahrt scharf an Köln vorbei Richtung Bonn und dann über die Rheinbrücke und zurück nach Niederkassel landete ich pünktlich und ziemlich heftig erwartet bei Chatfreund m allein. Erwartet von m chens Hausdamenriege, die wohl streng darüber wachten, daß auch ja anständige Frauenspersonen ihren braven Mieter heimsuchten. S'scheint, daß ich den Test überstanden habe, denn ich wurde eingelassen. M allein zeigte sich als sehr aufmerksamer freundlicher Gastgeber, in guten Gesprächen kamen wir auch auf unseren gemeinsamen Anfang im Chat zurück. Dessen guter Verlauf hatte auch positiven Einfluß für die nachfolgenden Ereignisse. Auf meinen Wunsch hin inspizierten wir Vater Rhein an den grün bewaldeten Uferpromenaden. Immerhin kennt dieser mich seit meinem vierten Geburtstag, an dem ich meine Füße etwas weiter stromauf in Germersheim ins Wasser stecken durfte.

Das erste und zweite Pils auf dem Heimweg, ein wunderbares griechisches Abendessen und das erste Andechs-Doppelbock überstand ich ja noch, ... als aber dann noch Flaute im Chat die Augen zuzog, wurden doch die Anstrengungen der ersten Urlaubstage deutlich. Nichts ging mehr, so wurde mein bis dahin so lieber Gastgeber energisch und jagte mich ins Bett!
Selbst hing er dann noch bis ca. 3:30 im Chat, wer wohl da noch zum Nachtleben erwacht war?

Wunschgemäß bekam ich am Freitgvormitag eine Spezialführung im Kölner Dom und drumherum. Bei all meiner Antipathie, im Sommer durch Großstädte zu traben, der Dom zu Köln durfte nicht fehlen. Ein herrliches Bauwerk, wunderschöne Fensterbilder in den leuchtendsten Farben!


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